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Kollagen Special - Teil 2

Heute: Wie kann man Kollagen idealerweise zu sich nehmen und wie wird es im Körper verstoffwechselt?




Um Kollagen idealerweise aufzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:


1. Lebensmittel: Kollagen kommt natürlich in einigen Lebensmitteln vor, insbesondere in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Eiern und Knochenbrühe. Der Verzehr dieser Lebensmittel kann die Kollagenzufuhr erhöhen.




2. Nahrungsergänzungsmittel: Kollagenpräparate sind in Form von Pulvern, Kapseln oder Flüssigkeiten auf dem Markt erhältlich. Diese können Kollagen aus verschiedenen Quellen wie Rindern, Fischen oder Hühnern enthalten. Hier ist es wichtig auf höchste Qualität zu achten. Idealerweise findet sich die Bezeichnung 100% Kollagenhydrolysat auf dem Produkt wieder.

Bei der Hydrolyse, die dem Kollagen-Hydrolysat seinen Namen verleiht, werden die langen und komplexen Proteine vorverdaut und in kürzere Proteinketten aufgespalten, die so genannten Peptide.

Kollagen-Peptide gelangen dabei über spezifische Peptidtransporter ins Blut zu den Geweben und stimulieren dort die Aktivität Kollagen-aufbauender Zellen, z. B. Chondrozyten (Knorpel), Osteoblasten (Knochen) oder Fibroblasten (Haut).




3. Gelatine: Gelatine ist ein hydrolysiertes Kollagen und wird oft zur Herstellung von Desserts, Gummibonbons oder als Verdickungsmittel in Suppen und Saucen verwendet. Es ist ein reines, natürliches Eiweiß, das aus tierischen Rohstoffen gewonnen wird, die Kollagen enthalten (84 bis 90 Prozent Eiweiß, 2 Prozent Mineralsalzen, der Rest ist Wasser). Als Lebensmittel eingestuft zählt Gelatine nicht zu den Lebensmittelzusatzstoffen mit einer E-Nummer (=Clean-Labelling-Produkt) und enthält weder Konservierungs- noch andere Zusatzstoffe. Weiterhin ist Gelantine frei von Fett, Cholesterin und Harnsäureverbindungen.





Kollagenstoffwechsel


In Bezug auf die Verstoffwechselung im Körper wird Kollagen normalerweise durch den Verdauungstrakt in seine Bestandteile, sogenannte Aminosäuren, zerlegt. Diese Aminosäuren werden dann vom Körper aufgenommen und in verschiedenen Geweben, einschließlich Haut, Knorpel, Knochen und Muskeln, für den Aufbau von Kollagen verwendet.


Es ist wichtig zu beachten, dass die Bioverfügbarkeit von Kollagenpräparaten variiert. hydrolysierte Kollagenprodukte, die bereits in kleinere Peptide aufgespalten sind, könnten laut einigen Studien effektiver vom Körper aufgenommen werden. Es ist ratsam, sich an die empfohlenen Dosierungen zu halten und im Zweifelsfall einen Gesundheitsdienstleister zu konsultieren.



Welche Vitamine sind beim Kollagenstoffwechsel beteiligt?





Verschiedene Vitamine spielen eine Rolle im Kollagenstoffwechsel:


1. Vitamin C: Dieses Vitamin ist entscheidend für die Bildung von Kollagen. Es fördert die Umwandlung von Prokollagen zu Kollagen und trägt zur Stabilisierung der Kollagenstruktur bei. Ein Mangel an Vitamin C kann zu einer gestörten Kollagenproduktion führen, was zu Problemen mit Haut, Knorpel und anderen Bindegewebsstrukturen führen kann.





2. Vitamin A: Es unterstützt die Kollagensynthese und spielt eine Rolle bei der Regulierung des Kollagenstoffwechsels. Vitamin A bzw. Betacarotin kann durch herkömmliche Lebensmittel wie Mohrrüben, Kürbis, rote Paprika, Grünkohl, Spinat, Feldsalat sowie Leber(wurst), Eier und Milchprodukte problemlos zugeführt werden.



3. Vitamin E: Dieses Vitamin hat antioxidative Eigenschaften, die dazu beitragen können, Kollagen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Für die Bedarfsdeckung von Vitamin E eignen sich vorrangig pflanzliche Öle. Gute Quellen sind z.B. Weizenkeim-, Sonnenblumen-, Maiskeim-, Soja- oder Rapsöl. Nennenswerte Mengen sind auch in Haselnüssen und Weizenkeimen enthalten.






4. Vitamin K: Es ist an der Regulation des Kollagenstoffwechsels beteiligt und spielt eine Rolle bei der Knochenbildung. Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs sind sehr gute Quellen für Vitamin K. Besonders grüne Gemüsesorten wie Spinat, Broccoli und Grünkohl enthalten reichlich Vitamin K.











5. Vitamin B-Komplex: Bei den B-Vitaminen handelt es sich nicht um ein einziges Vitamin – vielmehr stehen die B-Vitamine als Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe von insgesamt acht verschiedenen Vitaminen von B1 bis B12, die alle unterschiedliche Funktionen im Körper erfüllen.

Verschiedene B-Vitamine, wie B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin) und B9 (Folsäure), können ebenfalls eine Rolle bei der Kollagenbildung spielen.





Fazit:

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an diesen Vitaminen ist, unterstützt nicht nur den Kollagenstoffwechsel, sondern fördert auch die Gesundheit von Haut, Haaren, Nägeln, Knochen und anderen Bindegewebsstrukturen. Es ist wichtig, diese Vitamine als Teil einer gesunden Ernährung zu konsumieren. Bei Unsicherheiten oder spezifischen gesundheitlichen Bedenken ist es ratsam, einen Arzt oder Ernährungsexperten zu konsultieren. Gerne helfen wir Euch hierbei im Rahmen einer Ernährungsberatung weiter. Einen Ernährungsexperten von bodytrim findet ihr leicht unter info@bodytrim.de.

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